Ihr Hund bellt nicht nur Fremde, sondern auch Sie, Freunde und Bekannte an? Sie können Ihren Hund nicht mehr alleine zuhause lassen ohne einen wütenden Anruf von den Nachbarn zu erhalten? Das kann natürlich nicht so weitergehen. In diesem Beitrag helfe ich Ihnen, Ihrem Hund das Bellen abgewöhnen.

Bevor es mit den Tipps losgeht, sollten Sie aber eines wissen: Wenn Ihr Hund wegen anderer Hunde zu bellen beginnt, ist das ganz normal. Das ist für Hunde nicht großartig anders, als wenn Sie einen Bekannten auf der Straße grüßen. Anders können 2 Hunde ja fast nicht miteinander „reden“.

Das oft andauernde Bellen ist im Laufe der Jahrtausende durch die Anpassung des Hundes an uns Menschen entstanden. Dadurch haben die Tiere einen Großteil ihrer Mimik verlernt. Nun helfen sie sich mit Bellen aus. Deshalb gibt es beim Hund auch so viele Gründe, weshalb er zu bellen beginnt. Daher ist es sehr wichtig, darauf zu achten wann und wo Ihr Hund bellt. Nur so werden Sie die Ursache finden und das Problem lösen können.

Aus den folgenden Gründen kann Ihr Hund bellen

  • Verteidigungsbellen: Ihr Hund will Sie und/oder sich selbst beschützen.
  • Frustrationsbellen: Ihr Hund steht unter ständigem Stress.
  • Aufregungsbellen: Ihr Hund freut sich sehr über etwas (spazieren mit dem besten Kumpel)
  • Angstbellen: Ihr Hund fürchtet sich und steht unter Stress.
  • Aufmerksamkeitsbellen: Ihr Hund will einfach nur Ihre Aufmerksamkeit.

Grundsätzlich ist es ganz normal, dass Ihr Hund aus diesen Gründen manchmal anfängt zu bellen. Wird das Bellen aber zum ständigen Problem, liegt die Ursache meistens bei uns Menschen. Viel zu oft wird der Hund „vermenschlicht“ und wir glauben, dass der Hund uns versteht. Das einzige, was ein Hund aber wirklich versteht, sind klare Regeln und Konsequenz.

So gewöhnen Sie Ihrem Hund das Bellen ab

Nur mit klaren Regeln, weiß der Hund, was Sie eigentlich von ihm verlangen. Ansonsten steht der Hund sogar unter Stress, weil Sie Ihn schimpfen und er versteht nicht wieso – oder der Hund glaubt er sitzt in der Hierarchie über Ihnen und macht einfach was er will.

Mit klaren Regeln gewöhnen Sie Ihrem Hund also auch das Bellen ab. Dabei ist es wichtig, immer konsequent zu sein, selbst wenn das oft schwerfällt. Dann werden Sie sich wundern, wie schnell Ihr Hund versteht, welches Verhalten gewünscht oder unerwünscht ist.

Aus meiner Erfahrung kann ich Ihnen noch sagen, dass in 90% der Fälle das Aufmerksamkeitsbellen das Problem ist. Da hilft nur eines: Auslastung, Auslastung, Auslastung – denn Ihr Hund langweilt sich.

Er bellt also, damit Sie auf Ihn aufmerksam werden und mit ihm etwas unternehmen. Dieses Problem lässt sich leicht beheben: Gehen Sie mit Ihrem Hund 3-mal am Tag spazieren. Dabei sollten Sie vor allem zügig und längere Zeit am Stück gehen. Erst dann wird Ihr Hund wirklich ausgelastet und ermüdet.

Plötzlich muss Ihr Hund nämlich ständig mit Ihnen mithalten, während er alle möglichen Sinneseindrücke im Freien wahrnimmt. Das verlangt ihm alles ab: körperlich und geistig. Danach fehlt ihm die Kraft für sein „Bell-Konzert“.

Fazit

Zuerst müssen Sie verstehen, wieso Ihr Hund überhaupt bellt. Nur so können Sie die Ursache beheben und ihm das Bellen abgewöhnen. In diesem Beitrag haben Sie nun die Standard-Gründe für das Bellen eines Hundes erfahren. Beobachten Sie Ihren „besten Freund“ gut, dann wissen Sie bestimmt, warum er bellt und wie Sie das Problem lösen.

Sie glauben, dass Ihr Hund aufgrund fehlender Auslastung bellt, haben aber keine Zeit für einen Spaziergang? Dann empfehle ich Ihnen, einen professionellen Hundesitter zu engagieren. Im Raum Innsbruck bin ich selbst als Hundesitter und Hundetrainer unterwegs. Die Themen Hundeerziehung und Auslastung des Hundes liegen mir dabei besonders am Herzen. Ich versuche stets, das Zusammenleben zwischen Hund und Mensch zu verbessern. Daher hoffe ich, dass Ihnen dieser Beitrag bei Ihrem Hundetraining weitergeholfen hat.

Haben Sie Fragen, Anregungen oder habe ich etwas in meinem Beitrag vergessen? Dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Nutzen Sie dafür das Kommentarfeld, schreiben Sie mir eine E-Mail an kontakt@hundesitter-innsbruck.at oder rufen Sie mich direkt an unter +43 664 480 86 22.

Herzlichst,

Ihre Martina Kroh